Inkasso-Glossar: Forderungsmanagement (Checkliste)

Forderungsmanagement (Checkliste)

  1. Schaffen Sie eine klare Vertragslage (Auftragsformulare, AGB etc.)
  1. Achten Sie auf richtiges und vollständiges Erfassen der Kundendaten (Rechtsform, Inhaber, Geschäftsführer). Vermeiden Sie Forderungsverluste durch falsche Kundenerfassung.
  1. Prüfen Sie die Bonität Ihrer Kunden regelmäßig und räumen Sie ihm abhängig von dieser ein individuelles Kreditlimit ein.
  1. Liefern Sie Waren an Endverbraucher (Schwerpunkt: Neukunden) grundsätzlich nur gegen Barzahlung bzw. Anzahlung.
  1. Vereinbaren Sie mit Geschäftskunden verlängerte Eigentumsvorbehalte mit Verarbeitungsklausel. So gehören gelieferte und weiterverarbeitete Waren dem Kunden erst nach deren Bezahlung. Im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Kunden geht die Ware nicht in die Konkursmasse ein. Sie sichern sich somit den Zugriff.
  1. Beschleunigen Sie die Fakturierung und Ihren Rechnungsversand (Rechnung sofort nach Erbringung der Leistung erstellen) und definieren Sie ein nach dem Datum fixiertes Zahlungsziel. Motivieren Sie die Kunden zum schnellen pünktlichen bezahlen (Skonto, Bankeinzug etc.)
  1. Kontrollieren Sie permanent Ihre Zahlungseingänge, so können Sie schnell auf ausbleibende Zahlungen reagieren.
  1. Mahnen Sie den Kunden in einem straff organisierten Mahnwesen (maximal 2-3 Mahnungen) und halten Sie Ihre Mahnrhythmen strikt ein.
  1. Schalten Sie bei Nichtreagieren schnellstmöglich ein leistungsfähiges Inkassounternehmen wie ADF-Inkasso ein, um den Einzug Ihrer Forderungen professionell und effizient zu erledigen. So senken Sie den Anteil gerichtlicher Verfahren und der damit verbundenen Kosten um mindestens 50%. Verlorene Zeit kann Ihnen auch ein Inkassounternehmen nicht wieder geben.
  1. Pflegen Sie Ihre Kundenbeziehung, aber denken Sie daran:
    Ein wirklich guter Kunde, ist nur der Kunde, der auch bezahlt!
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