SCHUFA Kredit Kompass - PVI 2016

Das Rückzahlungsverhalten privater Kreditnehmer in Deutschland bleibt auf hohem Niveau stabil.

Karte PVI 2016Die Deutschen haben Ihre Schulden im Griff. Insgesamt 97,6 Prozent aller Ratenkredite wurden im vergangenen Jahr ordnungsgemäß zurückgezahlt.

Die Anzahl der positiven Kreditbiographien bleibt ebenfalls auf hohem Niveau konstant: Zu 90,7 Prozent der bei der SCHUFA verzeichneten Personen liegen ausschließlich positive Informationen vor.

Die Überschuldungsgefahr ist in Gesamtdeutschland rückläufig. Der SCHUFA-Privatverschuldungsindex verbesserte sich 2015 um 10 Punkte auf 1.039 Punkte. Für 2016 sind die Aussichten ebenfalls gut. Die SCHUFA erwartet einen weiteren Rückgang des PVI um gut 2 Prozent.

Im deutschlandweiten Durchschnitt lieh sich jeder Schuldner im Jahr 2015 insgesamt 10.039 Euro, ein Plus von 3,3 Prozent oder 318 Euro mehr gegenüber dem Vorjahr. Nach wie vor ist dies mit dem sehr niedrigen Zinsniveau zu erklären, das auch für höhere Kreditsummen günstige Finanzierungsmöglichkeiten bietet.

In vielen Gegenden ist die Verschuldenssituation allerdings unverändert dramatisch.

Auf regionaler Ebene schneidet wiederum Pirmasens am schlechtesten ab, gefolgt von Bremerhaven und Wilhelmshaven die untereinander die Plätze tauschen. Die wenigsten Schuldner wohnen in Bayern in den Landkreisen Eichstädt, Erlangen und München. Es ergibt sich ein Nord/Süd-Gefälle welches sich auf der Länderebene deutlich manifestiert.

PVI 2014: 1.993 Punkte
PVI 2015: 1.952 Punkte
PVI 2016: 1.913 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: - 2,00 Prozent (Prognose)
PVI 2014: 1.820 Punkte
PVI 2015: 1.863 Punkte
PVI 2016: 1.907 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 2,36 Prozent (Prognose)
PVI 2014: 1.841 Punkte
PVI 2015: 1.847 Punkte
PVI 2016: 1.858 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 0,60 Prozent (Prognose)
PVI 2014: 1.749 Punkte
PVI 2015: 1.801 Punkte
PVI 2016: 1.856 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 3,05 Prozent (Prognose)
PVI 2014: 1.734 Punkte
PVI 2015: 1.777 Punkte
PVI 2016: 1.821 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 2,48 Prozent (Prognose)
PVI 2014: 1.750 Punkte
PVI 2015: 1.763 Punkte
PVI 2016: 1.771 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 0,45 Prozent (Prognose)
PVI 2014: 1.720 Punkte
PVI 2015: 1.732 Punkte
PVI 2016: 1.743 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 0,64 Prozent (Prognose)
PVI 2014: 1.684 Punkte
PVI 2015: 1.711 Punkte
PVI 2016: 1.731 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 1,17 Prozent (Prognose)
PVI 2014: 1.543 Punkte
PVI 2015: 1.568 Punkte
PVI 2016: 1.580 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 0,77 Prozent (Prognose)
PVI 2014: 1.555 Punkte
PVI 2015: 1.566 Punkte
PVI 2016: 1.579 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 0,83 Prozent (Prognose)

Wie weit die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland mittlerweile auseinander liegen, zeigt der Vergleich mit Eichstätt. Hier wohnen die besten Schuldner im Land. Die SCHUFA stuft den Landkreis mit einem Privatverschuldungsindex von 483 ein. Das sind 534 Punkte besser als im gesamten Deutschland und 1430 Punkte positiver als in Pirmasens.

PVI 2014: 477
PVI 2015: 455
PVI 2016: 483 (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 1,26 Prozent (Prognose)

PVI 2014: 538 Punkte
PVI 2015: 520 Punkte
PVI 2016: 549 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 3,82 Prozent (Prognose)

PVI 2014: 545 Punkte
PVI 2015: 506 Punkte
PVI 2016: 588 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 7,89 Prozent (Prognose)

PVI 2014: 549 Punkte
PVI 2015: 504 Punkte
PVI 2016: 591 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 7,65 Prozent (Prognose)

PVI 2014: 569 Punkte
PVI 2015: 555 Punkte
PVI 2016: 583 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 2,46 Prozent (Prognose)

PVI 2014: 581 Punkte
PVI 2015: 583 Punkte
PVI 2016: 570 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: - 1,89 Prozent (Prognose)

PVI 2014: 589 Punkte
PVI 2015: 579 Punkte
PVI 2016: 599 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 1,70 Prozent (Prognose)

PVI 2014: 591 Punkte
PVI 2015: 579 Punkte
PVI 2016: 592 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 0,17 Prozent (Prognose)

PVI 2014: 598 Punkte
PVI 2015: 547 Punkte
PVI 2016: 634 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 6,02 Prozent (Prognose)

PVI 2014: 610 Punkte
PVI 2015: 606 Punkte
PVI 2016: 608 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: - 0,33 Prozent (Prognose)

Wie in den vergangenen Jahren zeigten die aktuellen Auswertungen ein Nord-Süd-Gefälle: So wiesen die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg die niedrigsten und damit besten Indexwerte auf. Das bedeutet, dort war die Überschuldungsgefahr für Privatpersonen am geringsten. Der PVI hat sich allerdings 2015 gegenüber 2014 in beiden Bundesländern entgegen dem allgemeinen Trend um etwas über 2 Prozent verschlechtert.

Für 2016 ist eine ähnliche Entwicklung zu erwarten.

Das erst bei der Wiedervereinigung gegründete, relativ junge Bundesland ist als Spitzenreiter im Privatverschuldensindex das Land mit mit der schlechtesten Zahlungsmoral.

PVI 2014: 1.249 Punkte
PVI 2015: 1.248 Punkte
PVI 2016: 1.249 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 0,08 Prozent (Prognose)

Mit 11 Prozent haben überdurchschnittlich viele Bürger finanzielle Schwierigkeiten haben und mit einem negativen Eintrag bei der Schufa belegt sind.

Silber in der Rangliste holt sich die deutsche Hauptstadt Berlin und ist damit auch eine Hauptstadt der Schuldner. Nur eine deutsches Bundesland hat eine noch schlechtere Zahlungsmoral.

PVI 2014: 1.253 Punkte
PVI 2015: 1.240 Punkte
PVI 2016: 1.218 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: Prozent (Prognose)

Ganze 12,9 Prozent der Berliner haben einen negativen Eintrag bei der Schufa. Damit belegt die Bundeshauptstadt den zweiten Platz der Rangliste und liegt weit über dem Bundesdurchschnitt.

Das Bundesland im Nordosten Deutschlands hat die geringste Einwohnerdichte in Deutschland. Nicht jedoch die Schuldnerdichte diese liegt ein Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

PVI 2014: 1.224 Punkte
PVI 2015: 1.222 Punkte
PVI 2016: 1.224 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 0,16 Prozent (Prognose)

Damit hat sich Mecklenburg-Vorpommern den 3. Platz gesichertgesichert. Mit 10,5 Prozent haben auch hier überdurchschnittlich viele Menschen Schwierigkeiten mit ihrer Bonität.

In großen Städten ist die Zahlungsmoral besonders schlecht. Das gilt auch für Bremen dem 4. Platz im Ländervergleich.

PVI 2014: 1.221 Punkte
PVI 2015: 1.216 Punkte
PVI 2016: 1.197 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: - 1,56 Prozent (Prognose)

12,4 Prozent der rund 550.000 Einwohner Bremens haben Probleme mit ihrer Kreditwürdigkeit mit den entsprechenden Schufa Enträgen.

Die Einwohner im größten Bundesland Deutschlands haben einen der schlechtesten PVI-Wert.

PVI 2014: 1.175.Punkte
PVI 2015: 1.181.Punkte
PVI 2016: 1.184 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 0,25 Prozent (Prognose)

In Nordrhein-Westfalen gibt es besonders viele Städte, in denen mit 11 Prozent überdurchschnittlich viele Bürger finanzielle Schwierigkeiten haben und mit einem negativen Eintrag bei der Schufa vermerkt sind.

Gemessen am Privatverschuldungsindex bei der Schufa, liegt Schleswig-Holstein auf Platz 6 – knapp 250 Punkte hinter Platz 16 Bayern dem Land mit den wenigsten Schuldnern.

PVI 2014: 1.084 Punkte
PVI 2015: 1.074 Punkte
PVI 2016: 1.061 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: - 1,21 Prozent (Prognose)

Im nördlichsten deutschen Bundesland: Schleswig-Holstein haben 9,7 Prozent der Menschen noch offene Rechnungen zu begleichen.

Brandenburg gilt als besonders wirtschaftsschwach. Der PVI bewegt sich allerdings nur knapp über dem Bundesschnitt.

PVI 2014: 1.077 Punkte
PVI 2015: 1.070 Punkte
PVI 2016: 1.065 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: - 0,47Prozent (Prognose)

Bei den Negativnmerkmalen liegt Brandenburg mit 9,4 Prozent nur knapp über dem Bundesdurchschnitt von 9,3 Prozent.

Von der Flächenzahl ist das Saarland das kleinste Bundesland. Gemessen an der Einwohnerzahl das zweitkleinste. Seinen PVI Wert konnte das Saarland wiederum senken.

PVI 2014: 1.081 Punkte
PVI 2015: 1.066 Punkte
PVI 2016: 1.056 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: - 0,94 Prozent (Prognose)

9,8 Prozent der Einwohner im Saarland haben im negativen Sinne mit der Schufa zu tun.

Sachsen liegt mit dem Anteil der Menschen mit Zahlungsschwierigkeiten deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.

PVI 2014: 1.018 Punkte
PVI 2015: 1.065 Punkte
PVI 2016: 1.104 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 3,66 Prozent (Prognose)

Zahlungsschwierigkeiten haben hier insgesamt 8,6 Prozent der insgesamt rund 4,1 Millionen Einwohner.

Der PVI des flächenmäßig zweitgrößten Bundeslands liegt nur leicht über dem Bundesdurchschnitt.

PVI 2014: 1.065 Punkte
PVI 2015: 1.053 Punkte
PVI 2016: 1.042 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: - 1,04 Prozent (Prognose)

Trotzdem haben 9,2 Prozent der Menschen rund um die Landeshauptstadt Hannover Schwierigkeiten mit ihrer Liquidität.

Im Bundesland mit dem geographische Mittelpunkt Deutschlands liegt hinsichtlich seines Schuldneranteils gering über dem Bundesdurchschnitt.

PVI 2014: 1.053 Punkte
PVI 2015: 1.040 Punkte
PVI 2016: 1.026 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: - 1,35 Prozent (Prognose)

Die Zahlungsmoral ist jedoch gut. In Thüringen haben geringe 8,8 Prozent der Einwohner Stress mit der Schufa.

Der PVI hat sich in Rheinland-Pfalz weiter positiv unter dem Bundesdurchschnitt entwickelt.

PVI 2014: 991 Punkte
PVI 2015: 983 Punkte
PVI 2016: 973 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: - 1,02 Prozent (Prognose)

Nur 9,1 Prozent der Rheinland-Pfälzer haben einen negativen Schufa-Eintrag.

Im Bundesland Hessen hat es der PVI deutlich unter den Bundesdurchschnitt geschafft. Vor allem die südlicheren Regionen des Landes um die Bankenstadt Frankfurt gehören zu den wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands.

PVI 2014: 951 Punkte
PVI 2015: 949 Punkte
PVI 2016: 946 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: - 0,32Prozent (Prognose)

Nur noch 8,9 Prozent der Bürger in Hessen haben finanzielle Probleme.

Die Hansestadt und Stadtstaat ist, kann einen unterdurchschnittlichen PVI wie in Hessen vorweisen. In den vergangenen zwei Jahren hat sich der Index klar positiv entwickelt.

PVI 2014: 946 Punkte
PVI 2015: 943 Punkte
PVI 2016: 940 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: - 0,36 Prozent (Prognose)

Allerdings ist die die Zahl ihrer Schuldner ist hoch. 10,2 Prozent der rund 1,8 Millionen Hamburger sind mit Zahlungsausfällen und Privatinsolvenzen bei der Schufa vermerkt.

Auffällig ist, dass die südlicheren Bundesländer weit unter dem Bundesdurchschnitt liegen, was den Anteil der gelisteten Schuldner betrifft.

PVI 2014: 797 Punkte
PVI 2015: 816 Punkte
PVI 2016: 836 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 2,45 Prozent (Prognose)

Den kleinsten Privatverschuldungsindex (PVI) hat ist im Bundeslandvergleich das Land Bayern.

PVI 2014: 780 Punkte
PVI 2015: 800 Punkte
PVI 2016: 819 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: + 2,38 Prozent (Prognose)

Und wie immer in den letzten Jahren: Den Bayern geht es am besten. Nur von 6,8 Prozent aller Bayern über 18 Jahren hat die Schufa ein Negativ-Merkmal gespeichert.

Die Überschuldungsgefahr ist in Gesamtdeutschland rückläufig. Der SCHUFA-Privatverschuldungsindex verbesserte sich 2015 um 10 Punkte auf 1.039 Punkte.

PVI 2014: 1.049 Punkte
PVI 2015: 1.039 Punkte
PVI 2016: 1.017 Punkte (Prognose)

Veränderung 2015/16: - 2,12 Prozent (Prognose)

Für 2016 sind die Aussichten ebenfalls gut. Die SCHUFA erwartet einen weiteren Rückgang des PVI um gut 2 Prozent.

Insgesamt zeigt die Auswertung für die Bundesländer eine unterschiedliche Entwicklung auf. Einige können eine positive Entwicklung – also einen sinkenden PVI – aufweisen, in anderen hingegen steigt der PVI.

Risiken und Entwicklung von Zahlungsstörungen von privaten Kreditaufnahmen

Die Zuordnung der Bevölkerung zu den einzelnen Risikostufen nach dem SCHUFA Risikomodell zeigt, dass die SCHUFA 90,4 Prozent der Personen, zu denen sie 2015 Daten gespeichert hatte, als nicht von Überschuldung bedroht ansieht. Zu diesen Personen liegen keine Hinweise auf Zahlungsprobleme vor. Gegenüber 2014 und 2013 blieb der Anteil dieser Personengruppe an der Gesamtzahl der Personen, zu denen die SCHUFA Daten gespeichert hat, damit unverändert.

Das von der SCHUFA 2004 entwickelte Risikomodell teilt die Stufen der Verschuldung  in vier unterschiedliche Risikobereiche ein. Basierend auf einem Indikatorenmodell, sind beispielsweise Analysen über den Verlauf einer Ver- und Überschuldung möglich.
Die Risikostufen werden wie folgt gebildet:

Risikostufe Grün:
  • kein negatives Merkmal und ohne jegliche aktuelle Kreditverpflichtung
  • kein negatives Merkmal und mit aktueller Kreditverpflichtung und SCHUFA-Risikoquote nach Score <10 Prozent
Risikostufe Gelb:
  • nur noch erledigte Negativmerkmale
  • kein negatives Merkmal und mit aktueller Kreditverp+ichtung und SCHUFA-Risikoquote
  • nach Score 10 Prozent
  • ein aktuelles Negativmerkmal einer Nichtbank
  • mehr als ein aktuelles Negativmerkmal von Nichtbanken
Sogenannte Nichtbanken sind Unternehmen aus Branchen, die Kredite vergeben, die an ihre eigentlichen Leistungen gekoppelt sind (Handel, Versandhandel, Internethandel, Telekommunikation etc.).

Risikostufe Orange:
  • ein offenes Negativmerkmal von einer Bank jünger als ein Jahr
  • ein offenes Negativmerkmal von einer Bank jünger als ein Jahr und von Nichtbanken
  • mehr als ein offenes Negativmerkmal von mindestens einer Bank jünger als ein Jahr
  • Negativmerkmalhistorie bei mindestens einer Bank von ein bis drei Jahren
Offene Negativmerkmale sind Zahlungsausfälle, also offene, ausreichend gemahnte und unbestrittene Forderungen.

Risikostufe Rot:
  • Merkmal Vermögensauskunft oder ein Haftbefehl zur Erzwingung der Abgabe einer
  • Vermögensauskunft
  • Merkmal der Privatinsolvenz
  • Personen mit Suchauftrag
Personen mit Suchauftrag sind Personen, gegen die ein Vertragspartner der SCHUFA eine offene, ausreichend gemahnte und unbestrittene Forderung besitzt, die aber unbekannt verzogen sind.

2015 stufte die SCHUFA 4,1 Prozent der Personen, zu denen sie Daten gespeichert hatte, in die Risikogruppe Gelb ein. Der Anteil hat damit gegenüber den zwei Vorjahren leicht zugenommen. 

1,1 Prozent der Personen im SCHUFA-Daten bestand hatten 2015 mindestens eine offene Verbindlichkeit, die angemahnt und unbestritten war. Sie wurden in die Risikogruppe mit der Farbe Orange eingestuft. Hier war der Anteil gegenüber 2014 und 2013 leicht niedriger.

Der Anteil der Personen im SCHUFA-Datenbestand, bei denen sich eine kritische finanzielle Lage abzeichnete, blieb 2015 gegenüber den zwei Vorjahren konstant. Diese Personen wurden in die Warnstufe Rot eingestuft, da Hinweise auf finanziell kritische Situationen vorlagen.

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